Hier der etablierte Anthroposoph, der in seinem bedeutend jüngeren Zeitgenossen die geistige Potenz wahrnimmt und anerkennt, mit bohrenden Fragen ihn zu immer weiteren Ausführungen veranlasst, ihn _x0096_ ohne Erfolg _x0096_ zum Beitritt in die Anthroposophische Gesellschaft anregt, zuweilen allzu radikale Äußerungen über Rudolf Steiner bedauert und zurückweist. Dort der autonome Individualist, der kompromisslos seinen Weg geht, sich um keine äußeren Konventionen kümmert und doch bei aller Ehrlichkeit immer respektvoll ist; ja, der Leser wird im Untergrund einer bedingungslosen Liebefähigkeit gewahr. Dieser Briefwechsel ist das Zeugnis eines kultivierten Geistgesprächs, in dem jeder sich selbst treu bleibt und doch hingebungsvoll auf des andern Ansichten und Anliegen eingeht.
(Heinz Zimmermann)
Vorwort von Heinz Zimmermann; Herausgegeben von Friedrich Spitta
Erscheinungsdatum: 19.12.2012
Auflage: 1. Aufl.
Seiten: 378
Format: 21,0 x 14,8 cm
Einbandart: Paperback
ISBN: 978-3-89979-187-7
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