So ist bisher Steiners Aneignung und Wiedergabe der theosophischen _x0084_Wurzelrassen_x0093_-Lehre nach 1900 nur sporadisch erforscht. Vor allem aber fehlt eine chronologische und werkimmanente Nachzeichnung von Steiners über die Jahre schwankender Position zur _x0084_Rassenfrage_x0093_. Diese wird mit der Studie von Ansgar Martins nun erstmals vorgelegt. Auch die immanenten Konsistenzanforderungen seiner jeweils zeitaktuellen Ideenpolitik und Weltanschauungsproduktion sind von Bedeutung für die Konstruktion seiner konkreten Modelle zur Erklärung der _x0084_Rassen_x0093_. Schließlich versucht der Autor, den scheinbaren Widerspruch zwischen Steiners rassistischen Ressentiments und seinem Anspruch auf Universalität und eine _x0084_Philosophie der Freiheit_x0093_ zu erklären. Das Buch streift darüber hinaus auch die Verwurzelung _x0084_rassischen_x0093_ Denkens in der neuzeitlichen Esoterik, Steiners Gesellschaftsutopie der Sozialen Dreigliederung, die anthroposophische Rezeption von Steiners Rassentheorien nach seinem Tod und jüngere Versuche einer anthroposophischen Aufarbeitung.
"_x0084_Ein Standardwerk für die geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Steiner und eine Herausforderung für die Anthroposophie, sich einer Schattenseite im Werk ihres Begründers zu stellen._x0093_" (Dr. Jens Heisterkamp)
Erscheinungsdatum: 15.10.2012
Auflage: 1. Auflage
Seiten: 176
Einbandart: Paperback
ISBN: 978-3-924391-63-8
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