Rudolf Steiner ist allgemein bekannt als Begründer der Waldorfschule, Vater des biodynamischen Landbaus, Inspirator der anthroposophischen Medizin und streitbarer Ausleger Goethes. Weniger bekannt ist, dass Steiner im Zuge seiner Deutung des goetheschen Werkes und anderer literarischer Texte einen spezifisch anthroposophischen Zugang zur Literatur entwickelt hat, der sich in vieler Hinsicht der freudschen und der jungianischen Methode an die Seite stellen lässt, aber auch seine ganz spezifischen Eigenheiten aufweist.
Grundexte der deutschen Literatur von Gryphius, Goethe und Döblin, aber auch die Gattung des Märchens und die Libretti des "Parsifal" und der "Zauberflöte" werden daraufhin untersucht, was eine anthroposophisch orientierte Hermeneutik zu einem Verständnis dieser literarischen Grundtexte beizutragen vermag. Dabei erweist sich besonders die steinersche Deutung der Johannesapokalypse als Schlüssel zu einem Verständnis seiner Vorstellungen über Wesen und Bedeutung der Literatur.
Erscheinungsdatum: 04.2020
Auflage: 1. Auflage
Produkform: Softcover
Seiten: ca. 250
Format: 24,0 x 17,0 cm
Einbandart:
ISBN: 9783826069871
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