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Das Johannes-Evangelium des Gotenbischofs Wulfila

Übersetzt und erläutert von Ingeborg Poppe

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Wulfila, geboren 311, in griechischer und gotischer Sprache aufgewachsen, wurde mit 31 Jahren zum Missionsbischof für die germanischen Völker geweiht. In Nicopolis ad Istrum (heutiges Nordbulgarien) übersetzte er Teile der Bibel ins Gotische (erhalten als Codex Argenteus in Uppsala) und entwickelte dafür eine eigene gotische Schrift. Die Goten sollten das Christentum in ihrer Sprache kennen und verstehen lernen. Seine Boten brachten Abschriften der gotischen Bibel zu allen germanischen Völkern, noch bevor die Christianisierung durch die römische Staatskirche begann.

von Ingeborg Poppe

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Mit der vorliegenden Übersetzung ins Deutsche (Teil 1), sowie den Erläuterungen der Besonderheiten der gotischen Sprache (Teil 2) wird der Versuch unternommen die Bildhaftigkeit und Lebendigkeit des Gotischen dem Leser näher zu bringen. Aus vielen Wörtern spricht Prozesshaftes, Keimhaftes: „Da sprach Jesus zu den Glaubenden der Juden: wenn ihr fest steht in meinen Worten, werdet ihr meine wahren Jünger sein, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch Gern-Tun bringen.“ Das war es, was der gotische Mensch in seiner Sprache als Freisein erstrebte: Nicht mehr Knecht der eigenen Schwächen sein; aus innerer Sicherheit wissen, was das Rechte ist und dieses gern, mit Liebe tun. Das bringt Freisein im Gern-Tun: frijans briggith. Ein Blick in zukünftiger Richtung ist es, der auch uns Heutige aufruft.