Das Thema Schule und Erziehung steht dabei im Mittelpunkt. Die Notwendigkeit einer grundsätzlichen Umorientierung der Schule ist - nach PISA- unumstritten. In dieser Forderung herrscht weitgehend Übereinstimmung. Nur das Wie steht im Kreuzfeuer der Auseinandersetzung. Für den Autor muss der
gemeinte Gesinnungswandel bei Lehrpersonen und Eltern seinen Anfang nehmen. Wo ein Erwachsener an der Seite
eines Kindes steht, vollzieht sich Erziehung, ob er will oder nicht. Was sich aus einer solchen Begegnung im einzelnen Fall ergibt, ist schwer zu durchschauen.
Der Autor macht deutlich, wie wesentlich es ist, dass gerade Erziehende dem Kind als die begegnen die sie sind, mit allem, was zu ihnen gehört. Wie kann
das in der Schule aussehen? Wann ist Schule förderlich für die Entwicklung des Kindes und wann vielleicht sogar krankmachend? Diese und viele andere
Themen und Grundfragen sind in diesen Aufsätzen angedacht, angesprochen und sollen Erwachsene ermuntern, neue Wege zu gehen.
Aus dem Inhalt:
- Rhythmus: Zauberwort für die Erziehung
- Jahreszeiten miterleben
- Was macht Erziehung wesentlich
- Geschichten erzählen: unverzichtbar
- Zum Heilen geboren
Angaben zum Autor
Daniel Wirz war über viele Jahre als Lehrer an einer Rudolf Steiner-Schule in der Schweiz tätig. Seit geraumer Zeit engagiert er sich zudem in der LehrerInnen- und Elternbildung. Vater von fünf Kindern. Bislang sind von ihm (nebst einer grossen Anzahl von Aufsätzen in Fachzeitschriften)
in Buchform erschienen:
– Zwiesprache, Gedichte, Zürich 1994 (vergriffen)
– Grenzland, Gedichte, Oberwil 1977
– „Rettet die Phänomene!“, diverse Mitautoren, Zürich 1980
– Lebensspuren, Steg 1993/Zug 2024
– „Ändert euren – pädagogischen – Sinn!“, Steg 1990
– Erziehungsziel: Mensch werden, Steg 1990
– „Durch’s Jahr“, Band 3, Steg, 1990
– Ein Jahr im Leben einer Rudolf Steiner-Schule, Zug 1998
– Erziehung – Beziehung, Steg 2002/Schaffhausen 2004/Zug 2024
– Schule als Kraftort, Schaffhausen 2005/Zug 2024