Seelenkalender
Das Jahr als Urbild menschlicher Seelentätigkeit
Der Anthroposophische Seelenkalender hat einen bedeutenden Platz im Werk Rudolf Steiners. In ihm finden sich für jede der 52 Wochen des Jahres jeweils ein Spruch, welcher die Möglichkeit eröffnet, seelisch die Stimmungen der Jahreszeiten miterleben zu können. Täglich kann mit diesen Sprüchen von Rudolf Steiner gearbeitet werden.
Der Kalender beginnt zu Ostern jedes Jahres und immer drei Wochensprüche sind in derselben Stimmung gehalten.
Aus dem Vorwort des Seelenkalenders: "In diesem Kalender ist für jede Woche ein solcher Spruch verzeichnet, der die Seele miterleben läßt, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vollzieht."
Bei Glomer finden Sie neben dem im Rudolf Steiner Verlag erschienenen Anthroposophischen Seelenkalender einen Druck, auf dem die Wochensprüche über das Jahr verteilt sind, Hinweise zum meditativen Umgang mit den Wochensprüchen Betrachtungen über den Seelenkalender und weitere interessante Literatur zum Thema. > Mehr über Entstehung des Seelenkalenders
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Der Seelenkalender
von Rudolf Steiner, Einführung von M. Le Guerrannic
Der anthroposophische Seelenkalender und der Inkarnationskreislauf des Menschen
Dieses Buch versucht einen gänzlich neuen Blick auf den tieferen Sinn des anthroposophischen Seelenkalenders. Es ist als kostenloser Download verfügbar. von Roland Schrapp
Der anthroposophische Seelenkalender und der Inkarnationskreislauf des Menschen
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Anleitungen zum Seelenkalender
von Karl König
Mit der Erde atmen lernen
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Vollständige Details anzeigenUnd werdend mich ins Dasein prägen
Werkbuch zu den Wochensprüchen Rudolf Steiners. von German-Michael Hahn (Hrsg.)
Der anthroposophische Seelenkalender und der Inkarnationskreislauf des Menschen
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Seelenkalender
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Mit dieser Veröffentlichung legt die Malerin und Plastikerin Elisabeth Wagner 52 Zeichnungen zu den Wochensprüchen Rudolf Steiners vor. von Rudolf Steiner
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Dieser Band enthält die Sprüche des Anthroposophischen Seelenkalenders mit den dazugehörigen Eurythmieformen und den Beleuchtungsangaben für die eurythmische Bühnendarstellung. von Rudolf Steiner
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Das Bild der auf- und niedersteigenden Himmelskräfte, wie es Goethe im Faust formuliert, verbindet im Seelenkalender Spruch und Gegenspruch, die beiden Hemisphären der Erde, Mikrokomsos und Makroko...
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Im dem vorliegenden Tischkalender werden die Wochensprüche ergänzt durch 52 Malereien des Frankfurter Malers Stefan Krauch. Die Bilder sind in einer Mischtechnik von Aquarell und Wachstift gemalt u...
Vollständige Details anzeigenAnthroposophischer Seelenkalender (Softcover)
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Vollständige Details anzeigenDas heilige Jahr
Vom Erleben der Jahreszeiten von Friedrich Rittelmeyer
Entstehung des Anthroposophischen Seelenkalenders
Erstmals im Frühjahr 1911 kam über die Beschäftigung mit den Sternbildern und ihren Kräftewirkungen die Idee eines nach anthroposophischen Gesichtspunkten gestalteten Kalendariums auf. Wurde auch der ursprüngliche Plan nicht weiter verfolgt, entstanden doch in diesem Zusammenhang durch Rudolf Steiner meditative Sprüche. Diese Wochensprüche wurden erstmals Ostern 1912 unter dem Namen “Seelenkalender” veröffentlicht.
Im Folgenden wurden die Sprüche durch die Waldorf-Astoria Cigarettenfabrik in einer Reihe kleiner farbiger Heftchen Zigarettenschachteln beigelegt. Dies war als "geistige Anregung" für die Soldaten an der Front gedacht.
Die zweite Auflage des Seelenkalenders
In der zweiten Auflage erschienen die Sprüche dann 1918 im Rahmen einer Textsammlung, die Rudolf Steiner für deutsche Kriegsgefangene zusammengestellt hatte.
Im Vorwort zur zweiten Auflage schreibt Rudolf Steiner:
„Der Jahreslauf hat sein eigenes Leben. Die Menschenseele kann dieses Leben mitempfinden. Läßt sie, was von Woche zu Woche anders spricht aus dem Leben des Jahres, auf sich wirken, dann wird sie sich durch solches Mitleben selber erst richtig finden. Sie wird fühlen, wie ihr dadurch Kräfte erwachsen, die sie von innen heraus stärken. Sie wird bemerken, dass solche Kräfte in ihr geweckt sein wollen durch den Anteil, den sie nehmen kann an dem Sinn des Weltenlaufes, wie er sich in der Zeitenfolge abspielt. Sie wird dadurch erst gewahr werden, welche zarte, aber bedeutungsvolle Verbindungsfäden bestehen zwischen sich und der Welt, in die sie hineingeboren ist.
In diesem Kalender ist für jede Woche ein solcher Spruch verzeichnet, der die Seele miterleben läßt, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vollzieht. Was dieses Leben in der Seele erklingen läßt, wenn diese sich mit ihm vereinigt, soll in dem Spruche ausgedrückt sein. An ein gesundes «Sich eins fühlen» mit dem Gange der Natur und an ein daraus erstehendes kräftiges «Sich selbst finden» ist gedacht, indem geglaubt wird, ein Mitempfinden des Weltenlaufes im Sinne solcher Sprüche sei für die Seele etwas, wonach sie Verlangen trägt, wenn sie sich nur selbst recht versteht.“
Der Kalender in seiner heutigen Form
Anfang 1925 erschien eine weitere Neuauflage des Seelenkalenders im Philosophisch-Anthroposophischen Verlag, nun unter dem heutigen Titel “Anthroposophischer Seelenkalender”. Umschlaggestaltung und Layout der Texte wurden noch von Rudolf Steiner selbst gestaltet. Wenige Tage nach Steiners Tod wurde der Kalender gedruckt.
Verschiebung der Wochen durch Ostern
Da im Seelenkalender jedes Jahr zu Ostern beginnt, Ostern jedoch jährlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfindet, kommt es oft zu Verschiebungen der Wochensprüche. Die Frage, welcher Wochenspruch der aktuell richtige ist, wird oft gestellt. Roland Schrapp ist diesem Problem in seinem Buch "Der Anthroposophische Seelenkalender und der Inkarnationskreislauf des Menschen" nachgegangen:
„Der größte Erkenntnisgewinn wird dem Leser zuteilwerden, wenn mit dem Osterspruch als erstem Wochenspruch beginnend die einzelnen Kapitel der Reihe nach gelesen werden, da sie inhaltlich aufeinander aufbauen und des Öfteren Rückbezüge auf frühere Kapitel erfolgen. Nur so lässt sich der stufenweise sich entwickelnde Fluss der Betrachtungen sinnvoll mitverfolgen und deren Inhalt voll erfassen. Da Ostern ein bewegliches Fest ist, wird das genaue Datum für den Osterspruch von Jahr zu Jahr variieren, ebenso wie für die dem Osterspruch vorangehenden und ihm nachfolgenden Wochensprüche des ersten Halbjahres. Das sollte jedoch nicht zu pedantischen mathematischen Berechnungen Anlass geben, da meist mehrere Wochensprüche von ähnlicher Seelen und Naturstimmung getragen sind und vielfältige inhaltliche Zusammenhänge bestehen, auf welche im Verlaufe der Betrachtungen näher einzugehen sein wird.
Auch von Rudolf Steiner selbst sind uns diesbezüglich Hinweise überliefert. Nach Johanna Mücke traten die Fragen zur Datenverschiebung schon 1913 auf. Sie schrieb in einem Brief: „Damals fragte ich Herrn Doktor darum und er sagte: die Hauptsache sei, daß immer mit der ersten Strophe zu Ostern begonnen werde. Die Verschiebung habe nicht viel zu bedeuten, da er immer je drei Strophen der Wochensprüche in der gleichen Stimmung gehalten habe.“ (Brief Johanna Mückes vom 12. April 1938 an Marie Steiner). Im Zusammenhang mit der eurythmischen Arbeit in den späteren Jahren äußerte er sich auch Marie Steiner gegenüber: „Die Sprüche seien innerlich so gestaltet, dass je drei Sprüche sich an eine Grundstimmung schließen, dann wieder drei die nächste Stimmung umfassen.“ (Marie Steiner in einem Brief vom 15. Juli 1948 an Hans Arenson)“