Musik
Musik ist eine Brückenbauerin und daher für den Menschen von hoher Bedeutung. Höre ich Musik und lasse ich sie aus meinem Innern ertönen, kann sich Außen und Innen verbinden. Im gemeinsamen Musizieren verbinden sich die Menschen und in der sogenannten Sphärenharmonie finden wir die Möglichkeit der Verbindung der irdischen und der geistigen Welt.
Bei Glomer.com finden Sie vielfältige Literatur zur anthroposophischen Musiktherapie und Musikpädagogik sowie viele Anregungen und Noten für das gemeinsame Singen und Musizieren.
»Es lässt sich das Musikalische nicht anders erleben, wenn man es bewusst erleben will, als anthroposophisch.« (Rudolf Steiner)
Musik als Kunst
Anthroposophisch betrachtet kann Musik eine Quelle sein, an unseren Gemüts- und Verstandeskräften zu arbeiten, sie mit Bewusstsein zu ergreifen. In dieser Hinsicht kann die Arbeit mit Musik eine Initiationserfahrung sein, die das Ich anspricht und ihm zugleich Möglichkeit zum Ausdruck gibt. So ist die künstlerische Arbeit immer auch eine Arbeit an sich selbst und das Zuhören gibt immer Möglichkeit in ein Schwingen und Erleben auf tiefer Ebene zu kommen.
Voraussetzung für die Kunst, die künstlerische Arbeit ist daher das Wagnis, sich selbst berühren und beeindrucken zu lassen. Inspiriertes Hören, bewusstes Empfinden und schöpferische Gestaltungskraft sind daher bedeutsame Elemente.
Zusammenklang 2
enthält ca. 45 zwei- und dreistimmige Liedsätze, überwiegend zu deutschen und europäischen Volksliedern. Den fremdsprachigen Liedern ist neben dem Originaltext auch eine singbare deutsche Übersetzu...
Vollständige Details anzeigenZusammenklang 1
Neben den hier wieder zugänglich gemachten Liedern aus inzwischen vergriffenen Sammlungen (“Tippe tappe“, „Was ist dies?“) stehen mehrere neue, bislang unveröffentlichte Lieder. von Wolfgang Wünsch
Wechselgesänge I
Als Gesamtkonzeption über 12 Schuljahre hat Stephan Ronner 28 seiner aus der Unterrichtspraxis heraus entstandenen Lieder, Kanons und Chöre zusammengestellt. von Stephan Ronner
Vom Himmel bis zur Erde
Aus dem Vorwort: "Hier bestimmt nicht der wippende Fuß oder ein gleichförmig durchstartendes Klatschen den Ablauf, sondern ein sich verbindendes Geschehen aus Klang, Bild und Bewegung, geronnen in ...
Vollständige Details anzeigenDie Pädagogik des Lauschens
„Die Pädagogik des Lauschens ist eine Methode um keine Methode zu haben“. – Gerburg Fuchs beschreibt Erfahrungen aus der 1994 von ihr in Nürnberg gegründeten Aktiven Kinderwerkstatt. von Gerburg F...
Vollständige Details anzeigenDas Ziel ist der Mensch
Inhalt: Musikunterricht aus lebendiger Menschenkunde (1989) – Die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen (1992) – Was ist Musik? (2004) von Peter-Michael Riehm
Der Wind streicht übers weite Land
Als Frucht langjähriger Unterrichts- und Ausbildungspraxis geht dieses kleine Brevier für Unterstufenlehrer über den Charakter eines reinen Liederheftes wesentlich hinaus. von Stephan Ronner
Volksliedsätze für Leierspieler
22 leicht spielbare zweistimmige Sätze zu deutschen Volksliedern, für 2 Leiern (oder Singstimme, bzw. Melodieinstrument plus Leier. Sehr gut für den Leierunterricht geeignet. Tonumfang: Kl. Sopranl...
Vollständige Details anzeigenWechselgesänge III
Aus dem Vorwort: In der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Studierenden gehört das Singen selbstverständlich dazu. Und damit es selbstverständlich, d. h. aus seinen eigenen inneren Gese...
Vollständige Details anzeigenDer Graf von Saint Germain und die Musik
Saint Germain ist ein spiritueller Meister, der zwischen Orient und Okzident vermittelt, nicht zuletzt zwischen Buddhismus und Christentum und ein 'Alchemist' der gerne experimentierte in Laborator...
Vollständige Details anzeigenWechselgesänge IV
„Wechselgesänge IV“ setzt den mit den vorhergehenden Heften eingeschlagenen Weg fort, führt ihn (neben deutschen) zu einer Reihe fremdsprachiger, vor allem englischer Texte und baut mit einer Reihe...
Vollständige Details anzeigenWechselgesänge II
Die 54 Lieder, Kanons und Liedsätze sind ganz aus dem aktuellen pädagogischen Kontakt entsprungen und werden durch methodische Anregungen ergänzt. Überwiegend für die Arbeit mit den Klassenstufen 1...
Vollständige Details anzeigenZusammenklang 3
ca. 20 Liedsätze und Chorstücke für gemischten Chor (SAB; SATB). Die Texte aus Schweden, Finnland, Polen, Tschechien, Russland und Deutschland werden in der Originalsprache und mit singbaren deutsc...
Vollständige Details anzeigenLebendige Tonwelt
Nachdruck der seit langem vergriffenen Ausgabe von 1976, ergänzt um ein Vorwort und eine Lebensbeschreibung von Heiner Ruland, sowie um ein Verzeichnis der Veröffentlichungen Hermann Pfrogners. In ...
Vollständige Details anzeigenÜber die Wirkung der Tonarten in der Musik
Diese Schrift ist gedacht als kurze Einführung in ein Gebiet der Musikbetrachtung, das heute noch weitgehend ruht: ein tieferes Verständnis für die Wirkungskraft der Tonarten. von Sigismund von Gl...
Vollständige Details anzeigenDer hörende Mensch
In einer Zeit der Orientierungslosigkeit großer Teile der Bevölkerung, kann das „harmonikale“ Weltbild von Hans Kaysers einer neuen Sinngebung den Weg bereiten. von Hans Kayser
Ein Geistesruf für unsere Zeit in Richard Wagners Meistersingern
Richard Wagners Opernmeisterwerk wurde lange Zeit kontrovers diskutiert und die Bücherdebatte über kulturelle Einheit ist aktueller denn je. von Oskar Andree
Pentatonic Songs
von Elisabeth Lebret, Pädagogische Forschungsstelle Stuttgart
Die Quint ist der Mensch Band III: das Herz
Die Verbindung von Embryologie und Mythologie zeigt das Herz als rhythmisches Organ der Mitte, dem Ort der Freiheit und der Heilung. Der Blutorganismus, die Lunge und das Atmen _x0096_ das sind die...
Vollständige Details anzeigenIntervallstudien und andere Bespiele
Kleine Instrumentalstücke, _x0084_Studien_x0093_, zu jedem Intervall bilden die Grundlage für die musikalisch-eurythmische Arbeit, gefolgt von Übungen zu innen-außen, zur C-Skala, zur Bedeutung des...
Vollständige Details anzeigenGeigenwerk Band I
Mit lebendigen Übungen geht der 1. Band zunächst vom Hören aus. Beginnend mit Stricharten, Saitenwechsel und Bindungen, folgen Tondauer und das Greifen vom 1. bis zum 4. Finger. Eine farbige Beilag...
Vollständige Details anzeigenWir lernen Noten
Welche Gesetze offenbaren sich in Ton-Höhe, Ton-Dauer, dem Rhythmus, dem Takt? Wie verbinden sie sich mit der Entwicklung des Kindes und der Musikgeschichte? Eine menschenkundlich begründende und z...
Vollständige Details anzeigenRitt mit stolzem Mut
Eine sehr bewährte, erprobte Sammlung neuer Lieder, die nach wenigen Monaten ihre zweite Auflage erfuhr. Die Lieder können mit den verschiedensten Instrumenten gespielt werden und wer will, kann si...
Vollständige Details anzeigenAnthroposophical Music Therapy
The description is based on the connection of music with the anthroposophical antropology. The use of musical elements and musical instruments are described in general and in practical examples. v...
Vollständige Details anzeigenMusik in der Pädagogik
Im obigen Zitat wird die Tiefe Verbindung zwischen Anthroposophie und Musik deutlich. So findet in der Waldorfpädagogik auch die Musikpädagogik ihren Platz. Das Singen ist eine der ältesten musikalischen Ausdrucksformen des Menschen. Unsere Stimme ist unser musikalisches Instrument, welches wir stets in uns tragen. Und da jede Stimme individuell und unverwechselbar ist, ist es umso bedeutender, dass die Stimme eines jeden Kindes zum Klingen kommen kann. In der Waldorfpädagogik, an Waldorfschulen und im Waldorfkindergarten wird daher dem gemeinsamen Singen viel Raum gegeben. Das Musizieren und Singen von Liedern wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus. Sowohl die soziale Kompetenz wie auch die Frustrationstoleranz und die Entwicklung von Empathie werden unterstützt und gefördert. Auch die Ritualisierung des Alltags, welche gerade für Kinder im 1. Jahrsiebt von unschätzbarem Wert ist, kann durch das Singen von Liedern unterstützt werden.
Auf Anregung von Rudolf Steiner wird in der Pädagogik mit der Pentatonik gearbeitet. Besonders für Kinder bis zum 9. Lebensjahr sind Kinderlieder im Tonraum der Pentatonik und in der Quintenstimmung wesensgemäß.
Musik in der Therapie
Die Musiktherapie gehört zu den Kunsttherapien. Der Musik wird seit jeher eine reinigende, heilende Wirkung zugesprochen. Die verschiedenen Tonhöhen, ihre Harmonie sowie der Rhythmus wirken unmittelbar auf den Menschen. Musiktherapie ist daher besonders als Therapie-Form geeignet, da sie tiefe Begegnungsräume ermöglicht. Unabhängig von Alter, Herkunft und Vorkenntnissen kann eine Begegnung von Mensch zu Mensch stattfinden. Auf diese Art können von der Musik begleitet therapeutische Prozesse entstehen.
Besonders auch die verschiedenen Klangqualitäten der Musikinstrumente können hier therapeutisch eingesetzt werden.
Möglichkeiten der Musiktherapie: